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Hier finden Sie die Versetzungsstatistik des Schuljahres 2010/2011.

 

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  Hum._Schule

 

  Siegerurkunde_Frz.  

  

  sportfr._Schule_2012  

  Frz.-Wettbewerb

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Ria Fee in Nordirland

Ich bin Ria Fee Leinemann, mittlerweile 18 Jahre alt und habe mich vor einiger Zeit entschieden, nach dem Abitur ein Jahr im Ausland zu verbringen.
Da meine Cousine auch in einer Camphill Community gearbeitet hat und positive Erfahrungen mit nach Hause gebracht hat, habe auch ich mich entschieden, dort zu arbeiten.
Hier helfen wir Menschen, mit besonderen Bedürfnissen durch den Alltag und durch das Leben. Jetzt bin ich also schon für ein halbes Jahr hier in der Camphill Community Glencraig in Nordirland und habe mich gefragt, was mich wohl bewegt hat, hierherzukommen und was mich bewegt, zu bleiben:
Der Reiz des Fremden
Werde ich das gut schaffen so weit weg von zu Hause zu sein und ganz fremd und ohne Ansprechpartner, die man kennt in einer Gemeinschaft zu leben, in der ich mich komplett anpassen muss und rund um die Uhr arbeite?
Natürlich hat man Zweifel und natürlich sind diese auch berechtigt.
Am Anfang vermisst man die vertraute Umgebung, die Freunde, die immer für einen da sind, plötzlich aber am anderen Ende der Welt zu sein scheinen. Auch die Eltern für den einen oder anderen Ratschlag wären doch manchmal vielleicht noch ganz hilfreich gewesen.
Ja Fremde, das ist noch ein anderer Punkt. Man fühlt sich neu, unwissend und eben auch ein bisschen hilflos.
Auch das leben in der Gemeinschaft ist ganz anders als das Leben, dass man gewöhnt ist. Trubel, Menschen um einen herum -es sind so viele und trotzdem fühlt man sich nicht zugehörig zu einem von ihnen.
Auch die Arbeit macht müde und am Anfang macht man nicht viel außer arbeiten, schlafen und essen. Man hat keine Zeit, auf sich selbst zu hören oder zu achten.
Aber wir alle geben es zu: Es ist einfach schön, die Freiheit zu genießen, sein eigenes Ding zu drehen und unabhängig von allen Menschen zu sein, die man kennt. Vermissen tut man sie natürlich alle und man möchte auf keinen Fall den Moment verpassen, in dem alle wieder vereint sind und man das Schöne und Traurige im Leben wieder teilen kann.
Aber auch das ist ja das Gute an der Reise in die Fremde: Man erlebt das Leben von einer ganz anderen Seite und kann diese Erlebnisse mit Freunden, Familie und Bekannten teilen. Und das ist es, was einem das Gefühl gibt wirklich etwas geschafft und auf die Beine gestellt zu haben. Arbeit, für die es sich lohnt zu arbeiten nur um ihrer selbst Willen.
Schöne Momente rieseln nur so auf dich hinunter, die Menschen, mit denen man hier in der Camphill Community arbeitet zeigen ihre Dankbarkeit auf eine etwas andere, neue Weise, die einfach viel berauschender und schöner sein kann als man vorher erlebt hat. Dieses Gefühl, dass man selbst ein Teil eines großen Ganzen ist, hat einfach Charakter. Man wird zu einem Team mit den Menschen, mit denen man arbeitet, man wächst immer mehr zusammen und bald merkt man, dass aus diesem Zusammensein, dieser ständigen Arbeit und diesen endlosen Bemühungen weit mehr geworden ist. Es hat sich zu einer Freundschaft entwickelt, eine Freundschaft, die man sonst nicht so finden kann. Es fühlt sich einfach richtig und stark an, man selbst fühlt sich stärker, durch die Stärke, die man gibt.
Manche Menschen bleiben hier für ein Jahr, ein halbes, drei Jahre oder auch ihr ganzes Leben. Menschen, die von dem Zauber des Auslandes, des Fremden, der Selbstständigkeit, aber auch der Gemeinschaft und der Nähe zu so vielen Menschen, eingefangen worden sind und sich hingegeben haben, anderen Menschen das Leben zu erleichtern und dadurch vielleicht auch ein bisschen mehr über die eigenen Schwächen und Stärken gelernt haben. Menschen, die über sich selbst nachgedacht haben. Zweifeln, entdecken, verwerfen, neu anfangen, sich selbst eines Besseren belehren.
Man arbeitet also nicht nur für andere, sondern es entsteht viel mehr ein Leben in Symbiose mit allen anderen, die einem die Selbstreflexion ermöglicht haben und dies immer noch tun. Die Wechselwirkungen, die auf einen selbst zukommen, werden aufgenommen und in Energie verwandelt, Energie, von der man immer begleitet werden kann, die Energie des Gebens und Nehmens.

 

 



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