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Goslarsche Str. 65-66
31134 Hildesheim
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Bildungs- und Teilhabepaket
Methode
Methodenkonzept der Sekundarstufe I
PISA
Hier das GGH bei der PISA-Studie
Versetzung
Hier finden Sie die Versetzungsstatistik des Schuljahres 2010/2011.
Auszeichnungen
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Marcel in Schottland
Hallo! Ich heiße Marcel und gehe im Moment in die 10. Klasse. Das erste Halbjahr habe ich in Kirkcaldy bei Edinburgh verbracht. Nachdem ich drei gestresste Monate hinter mir hatte, war es endlich so weit, am 15. August ging es endlich los nach Schottland.
Die Ankunft und die ersten Tage mit meiner Gastfamilie waren wirklich ziemlich lustig, obwohl ich die ersten Wochen ernsthafte Schwierigkeiten hatte, insbesondere meinen Gastvater zu verstehen.
Meine Gasteltern sind ein älteres Ehepaar, beide um die 60, einer ihrer Söhne ist nach seiner Scheidung wieder zu Hause, also sind wir zu viert plus Border Collie in einem beschaulichen Häuschen.
Ich war mir zuerst nicht so ganz sicher, wie ich eigentlich auf sie zugehen könnte, aber dieses kleine „Problemchen“ hat mir meine doch sehr kommunikative Gastmutter noch am selben Tag genommen, bereits nach einer Woche haben wir ganz normal geredet und die Scheu hatte sich gelegt.
Sehr aufregend und ungewohnt war auch mein erster Tag in der Schule, denn das britische bzw. schottische Schulsystem unterscheidet sich doch ziemlich von dem Deutschen. So gibt es nur Gesamtschulen, und die Kurse wählt man entsprechend seiner Fähigkeiten. Ich hatte 3 „Higher“ und 2 „Intermediate 2“ Klassen, was eigentlich schon ziemlich gut war. Je nach dem, für welchen Studiengang man sich nach den Endexamina entscheidet, werden unterschiedliche Qualifikationen gefordert, 2 Highers muss man aber auf jeden Fall belegt haben, um studieren zu können.
Ein bisschen seltsam war für mich zunächst auch, dass es wesentlich weniger Unterrichtsgespräch, Beteiligung der Schüler und Gruppenarbeiten gibt, die meiste Zeit wird etwas erklärt, oder die Schüler arbeiten einzeln. Was ich allerdings sehr vermisse, ist die fünfzigminütige Mittagspause und auch an die erstmal grundsätzlich abgelehnte Schuluniform hat man sich schon nach einigen Tagen gewöhnt.
Übrigens, die Schule fängt auch erst um 9.13 an.
In der Schule habe ich wirklich sofort neue Freunde gefunden, denn alle waren einfach nur offen, nett und freundlich. Und dann ging es natürlich auch ganz schnell, dass man neue Hobbys gefunden hat. Normalerweise hätte ich in Schottland eigentlich Rugby oder Football, also Fußball, spielen müssen, aber ich habe für mich das Schwimmen wiederentdeckt.
Ich bin echt froh, diesen Auslandsaufenthalt angetreten zu haben, denn ich kann mir gar nicht mehr vorstellen, auf die ganzen neuen Freunde und Erfahrungen, die ich gefunden und gemacht habe, zu verzichten. Wenn man so lange Zeit in einer fremden Umgebung verbringt, gehört sie auch irgendwie zum Leben dazu.
Deswegen kann ich auch wirklich jedem einen solchen Aufenthalt sehr empfehlen, egal wohin. Ich persönlich wäre auch gerne noch länger geblieben, bis Ende des Schuljahres auf jeden Fall!
Marcel Guevara Kluxen





