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Goslarsche Str. 65-66
31134 Hildesheim
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Bildungs- und Teilhabepaket
Methode
Methodenkonzept der Sekundarstufe I
PISA
Hier das GGH bei der PISA-Studie
Versetzung
Hier finden Sie die Versetzungsstatistik des Schuljahres 2010/2011.
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Probenaufenthalt in Wernigerode
Der Endspurt unserer Probenarbeit für die Musicalaufführungen in der kommenden Woche hat begonnen! Am Samstagnachmittag sind wir von unserem Probenaufenthalt in der Jugendherberge Wernigerode zurückgekehrt, wo alle Schauspieler, Sänger und die Band fleißig geprobt haben.
Das Musikhaus der Jugendherberge bot, wie schon im letzten Jahr, optimale Arbeitsbedingungen. Vier unterschiedlich große Probenräume ermöglichten uns intensives Proben mit Band, Solisten, Sologruppen und voller Besetzung. Das technische Equipment wurde komplett und ohne Aufpreis vom Haus gestellt, sodass wir kein Schlagzeug und keine Gitarrenverstärker mitschleppen mussten.
Marieluise Gömmel von der Musikschule, mit der wir jetzt bereits die dritte Musicalproduktion gemeinsam machen, stellte ihr eigenes E-Piano und Keyboard zur Verfügung.
Geräumige und jeweils mit eigenem Badezimmer und WC ausgestatte Zimmer mit maximal vier Betten sorgten für den nötigen Komfort, und die gute Verpflegung ließ uns regelmäßig frische Kräfte tanken.
Bereits kurz nach der Ankunft am frühen Mittwochnachmittag begannen wir mit den Proben, die, nur vom Abendessen unterbrochen, bis ungefähr halb neun dauerten. Trotz erster Ermüdungserscheinungen nach einem langen Arbeitstag – schließlich war der Anreise und den Proben noch ein normaler Schulvormittag vorausgegangen – vergnügten sich noch einige Unermüdliche unter den Kindern beim Karaokesingen im Rockcafé der Jugendherberge, während das Leitungsteam die Ergebnisse und die weitere Probenarbeit besprechen musste. Eine kuschelige Vorleserunde vorm Schlafengehen beendete die erste anstrengende Probeneinheit.
Natürlich waren am nächsten Morgen nicht alle besonders ausgeschlafen, denn in den Zimmern waren sicherlich noch bis spätabends interessante Gespräche geführt worden ...
(Antwort einer offensichtlich müden Schülerin auf Andreas Stötzers Frage bei der ersten Solistenprobe am Donnerstagvormittag, wie spät es denn am letzten Abend geworden sei: „Sage ich lieber nicht!“)
Aber am Donnerstagmorgen ging es nach dem Frühstück bereits um neun Uhr weiter mit der Arbeit. Andreas probte in erster Linie mit Lennart, der in diesem Jahr den Gitarrenpart übernommen hat. Am frühen Nachmittag kam auch unser Schlagzeuger Felix dazu, den Andreas’ Regina im Auto mitgebracht hatte, sodass die Band nun schon fast komplett war. Jetzt konnten auch schon immer mal wieder Solisten und kleine Sologruppen mit der Band proben, während Marieluise, Andrea und Antje, unsere Theaterpädagogin vom TPZ, sich im großen Probenraum um szenische Arrangements und Chorarbeit kümmerten.
Zwischendurch wurden wir Erwachsenen von nun an auch mit Kaffee, Tee und Keksen versorgt, denn Regina hatte alles Notwendige mitgebracht. Sie kümmerte sich auch um Kinder, denen es zwischendurch mal nicht so gut ging, tröstete hier und da mal ein heimwehkrankes Kind und kaufte stets Getränkenachschub ein, sodass alle stets optimal versorgt waren.
Am Donnerstagabend waren wir dann schon viel weiter mit unserer Arbeit.
Doch auch am Freitag ging es bereits um neun Uhr weiter mit dem Proben.
Zunächst mussten Sänger und Schauspieler noch einmal besonders intensiv fit gemacht werden: Andrea, Marieluise und Antje probten besonders schwierige Stellen des Stücks mit den Darstellern separat, während Andreas sich mit Lennart und Felix um Feinheiten der musikalischen Gestaltung durch die Band kümmerte.
Im zweiten Teil des Vormittags probten dann Band und Solisten bzw. Sologruppen gemeinsam die schwierigsten Stücke besonders intensiv, und parallel dazu musste weiter an der chorischen und szenischen Gestaltung gearbeitet werden.
Und dann kam der erste Gesamtdurchlauf. Das ganze Bandequipment wurde von Musikraum 3 in Raum 4 umgebaut, und dann ging es los. Alles lief wie geplant, aber mit Band entstand für die Kinder schon ein ganz anderes Feeling, mit dem sie erst mal zurechtkommen mussten. Doch alle Beteiligten machten ihre Arbeit sehr gut, und so konnten wir das Proben für einen einstündigen Spaziergang mit der Gruppe an der frischen Luft unterbrechen, während Andreas mit der Band weiterübte. Mittlerweile war nämlich unser Bassist Christian Wolf zu uns gestoßen, und er musste sich ja auch ein wenig hineinfinden, bevor es mit der ganzen Gruppe weitergehen konnte. Aber für ihn als Vollprofi war das alles kein Problem.
Der Spaziergang hatte die Kinder sichtlich erfrischt, und die Fortsetzung der Probenarbeit bis gegen neun Uhr abends war sehr effektiv.
Und weil die Kinder sehr müde waren, wurde die Nachtruhe um eine halbe Stunde vorgezogen ...
Am Samstagmorgen weckten wir die Kinder eine halbe Stunde früher. Schließlich mussten die Zimmer bis neun Uhr geräumt sein. Alles klappte vorzüglich, sodass wir pünktlich mit dem zweiten Gesamtdurchlauf beginnen konnten. Und jetzt lief es so gut, dass wir merkten: Die ganze Schufterei hatte sich gelohnt! Alle Beteiligten waren sehr konzentriert, die Abläufe funktionierten weitgehend, sodass wir nach einer kurzen Pause bis zum Mittagessen nur noch einmal den Auftrittsablauf und die Applausordnung nachproben mussten.
Nach dem Mittagessen ging es im Bus nach Hause – mit erschöpften Kindern und Lehrern. Wir waren aber sehr zufrieden und sind sicher, dass die Aufführungen ein toller Erfolg werden.
Und wieder einmal konnten wir ein wichtiges Fazit unseres Probenaufenthaltes ziehen: Ohne solch eine intensive Arbeitsphase außerhalb der Schule ist solch ein Projekt, noch dazu mit so jungen Schülerinnen und Schülern, nicht zu schaffen.
Unser Dank geht an alle Beteiligten, die mit viel Geduld, großem Arbeitseinsatz und sehr viel Disziplin eine solch effektive Probenarbeit erst ermöglicht haben.
Danken möchten wir aber auch unserem Schulleiter, Herrn Weddig, der uns diesen Probenaufenthalt durch Freistellung vom Unterricht ermöglicht hat. Aber auch bei den Kolleginnen und Kollegen möchten wir uns dafür bedanken, dass sie mit viel Verständnis auf die probenbedingte Abwesenheit der Schülerinnen und Schüler reagiert haben.
Und jetzt noch die Aufführungen, zu denen wir euch alle ganz herzlich einladen möchten! Kommt und schaut und hört euch an, was zehn- bis elfjährige Schülerinnen und Schüler zu leisten vermögen! Es lohnt sich bestimmt!
Auf euer Kommen freuen sich alle Musicaldarsteller, alle beteiligten Musiker und natürlich das Leitungsteam Andreas Stötzer, Andrea Gonschior, Marieluise Gömmel und Antje Kilian. Bis dann!
Unsere Darsteller:
aus der Klasse 5a:
L. Ahlborn, N. Brücher, A. Gustke, L. Irmer, S. Jürgensen, K. Karst, C. Lembke, A. Runte,
R. Stehmann, J. Wojtechovic
aus der Klasse 5b:
E. Blume, L. Dostal, N. Dubbert, A. Hartje, S. Hartje, S. Hartmann, F. Hoffmann, L. Horn,
M. Jürgens, J. Klepel
aus der Klasse 5c:
G. Agirman, T. Banäcker, L. Bleckmann, N. Dormann, P. Gorsler, M. Hartkens, L. Hoang,
X. Hoffmann, C. Kaiser, S. Klücher
aus der Klasse 5d:
T. Langholf, I. Poweleit, M. Schlätel, M. Schröder, A. Seebo
aus der Klasse 5e:
A. Fischer, L. Kamberger, C. Thorns
Bandmitglieder:
F. Kamieth / 7e (Schlagzeug), L. Hübner / 10c (Gitarre), C. Wolf (Bass),
M. Gömmel (Keyboard), A. Stötzer (E-Piano)
Einstudierung & Leitung: A. Stötzer, A. Gonschior, M. Gömmel, A. Kilian
Aufführungsleitung: A. Gonschior
Planung, Einstudierung und Aufführung dieses Musicals erfolgen in Zusammenarbeit mit der Musikschule Hildesheim und dem TPZ, den Kooperationspartnern des Goethegymnasiums.





